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Wetter & Jahreszeit
September 1839 - Es ist früher Winter im jungen Preußen. Das Eis hängt von den Dächern der Häuser und von den hohen Türmen des Schlosses Brennburg. Die eisige Kälte kriecht wie Getier durch die alten Steinmauern des Schlosses, bis tief hinab in die finsteren Kerker, derer Schatten die Kälte in unermesslichen Frost laben. Finger und Füße sind taub, die Nase läuft und eine schwere Erkältungswelle durchflutet die Zellen. Auch einige der Wächter klagen ihr Leid über Lungenentzündung und den Grippe-Virus.


Hot Plot


Dein Rücken schmerzt von den vielen Peitschenhieben, die dich aus dem Käfig hinaus durch den eiskalten Schnee den Hügel hinauf trieben, nunmehr, da die lodernden Fackeln der Kerker, in den du und all die anderen, armen Seelen geführt wurdest, beginnen deine Knochen und Muskeln zu tauen. Zum Zerreißen gespannt ist auch deine Haut, auf Grund der Eiseskälte, durch die du über mehr als zwei Tage geführt wurdest, nur um deinem Ende entgegenzuschreiten und nicht einmal das ist dir bewusst. Eigentlich ist dir überhaupt nichts bewusst. Kann es denn nun noch schlimmer werden? Nach allem, was du gesehen und erlebt hast... Wurdest du entführt? Oder zu Unrecht angeklagt? Den Weg nach Brennburg teiltest du dir mit toten Leibern in deinem Käfig, von der Kälte dahingerafft. Und es war das letzte Mal, dass du die Wölfe der Wälder des nachts heulen hörtest. Die wenige Hoffnung die noch in dir keimte, schwindet... als du die gequälten Schreie aus den Folterkammern des Schlosses hörst. Einer der Wächter, der es kaum erwarten kann, dich in Angst und Schrecken zu versetzen, klopft dir auf die Schulter; "Willkommen auf Schloss Brennburg, mein Freund."



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 ||Berufe am Schloss

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AutorNachricht
Dunkelheit
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Anzahl der Beiträge : 365
Anmeldedatum : 21.06.10

BeitragThema: ||Berufe am Schloss   So März 06, 2011 2:40 am


Der Bedienstete
Als Bediensteter ist es eure Aufgabe, dass Schloss in Schuss zu halten. Heißt; putzen, kochen, noch mehr putzen. Eure einzigen Sozialkontakte sind andere Bedienstete und seltener die Arbeiter aus dem Kerker. Auch wenn ihr Butler seid, helft ihr bei niederen Aufgaben. Alles muss stets in Schuss sein und glänzen. Niemand der dieses Schloss besucht darf jemals erahnen, was sich einige Meter weiter darunter abspielt. Als Bedienstete habt ihr auch das meiste Sagen am Schloss, neben dem Baron. Selbst die Arbeiter aus den Kerkern stehen unter euch. Euch ist es gestattet, das Schloss zu verlassen, um spazieren zu gehen, oder einkaufen. Natürlich müsst ihr auch Gartenarbeit verrichten. Und ein Schlossgarten ist äußerst groß… Neben diesen Tätigkeiten, werdet ihr auch sehr viele Lehrlinge haben, die ihr ausbildet. Ab und zu kommen auch junge Adelige ans Schloss, denen ihr Lesen und Schreiben beibringen werdet, denn nur gebildete Bedienstete sind an diesem Schloss erwünscht. Wenn sie es nicht sind, so werden sie von euch lernen.

Der Kerkerwächter
Als Kerkerwächter ist es eure Aufgabe, jeden einzelnen Gang von über 8 Tausend Stück des Kerkers zu überwachen. Die Kerker sind hiesig. Wie eine Bienenwabe erstrecken sie sich in die Tiefe. Ihr müsst die Schlosspläne auswendig lernen, damit ihr euch nicht verlauft. Eure Zimmer befinden sich ebenfalls in den Kerkern, damit ihr euch an die Schreie gewöhnt. Ihr werdet keine Zeit haben, um das Schloss zu verlassen. Die Dunkelheit und das Licht der Fackeln sind eure neue Heimat. Tagtäglich überprüft ihr jede Zelle eurer Etage. Ihr überprüft die Gefangenen, ob sie noch leben. Ihr macht ihnen Angst, ihr züchtigt sie. Sie dienen eurer Langeweile. Versucht jemand zu entkommen, oder kratzt euren Respekt an, dürft ihr mit dieser Person tun, was ihr wollt. Das Leben im Kerker wird euch verbittern und verkommen lassen. Doch ihr werdet froh sein, kein Folterknecht zu sein. Wollt ihr wichtiger sein als eure Kollegen, dann zahlt es sich aus, eine Ausbildung als Stadtwache, oder Gefängniswärter zu haben; damit steht ihr im Rang weiter oben.

Der Folterknecht
Als Folterknecht habt ihr euer Leben selbst verflucht. Zuerst einmal wohnt ihr im Kerker. So gut wie nie habt ihr Pause. Ihr müsst Knochenarbeit verrichten. Gefangene müssen stets geängstigt, oder wie euer Name sagt, gefoltert, gar hingerichtet werden. Ihr werdet nicht einmal Zeit haben, euch das Blut aus dem Gesicht zu waschen. Hinzu fallen auch noch Reparaturarbeiten, Maschinenarbeit, Entladung und Verpackung auf eure Schultern. Gibt es ein Leck in der Kanalisation, seid ihr dafür zuständig. Muss etwas im Schloss repariert werden, seid ihr dafür zuständig. Müssen Lebensmittel entpackt, Kisten getragen, neue Gefangene rein gebracht werden, all dies lastet auf euch. Gnade bekommt ihr keine. Immerhin könnt ihr eure Wut an hilflosen Kreaturen auslassen. Scheitert ihr bei einer Hinrichtung, oder aber bei einer Folter, werdet ihr selbst gefoltert. Ihr seid der Inbegriff der Furcht; also befleckt euer Image nicht. Eure einzigen Freunde werden der Alkohol sein, denn ihr seid nicht mehr als Dreck, gerade noch über den Gefangenen. Folterknechte und Henker sind unedle Berufe, die von Menschen ausgeübt werden, denen man nachsagt, sie seien voller Pech und Bosheit. Ihr habt euch also jedem anderen Arbeiter, der kein Folterknecht ist, am Schloss zu beugen und werdet tun, was man euch befielt. Solltet ihr ‚neu’ sein, so werdet ihr schon irgendwann die Reue verlernen…

Der Forscher
Ihr seid falsche Zauberer, Mediziner, Gauner. Manche von euch werden Erfahrung besitzen, doch der eigentliche Grund warum ihr hier seid ist, weil ihr boshaft seid. Oder verdammt schlau. Als Forscher dürft ihr euch so viel Freizeit nehmen, wie ihr wollt. Ihr bekommt gutes Essen, gutes Trinken, gute Medikamente und ihr wohnt nicht im Kerker, sondern oben im Schloss. Verlassen dürft ihr das Schloss jedoch nicht; außer in den Garten, dort seid ihr stets Willkommen. Ihr werdet an Menschen und Tieren experimentieren, wie ihr wollt, um das Rätsel zum einfangen der Seele zu lüften. Was man euch überall verboten hat, dürft ihr hier umsetzen; mischen, brauen, erkunden, über die Grenze schlagen. Durch eure Erforschung der Anatomie und Tränke, gelang es, die ersten Mutanten zu erschaffen, die nun im Schloss Brennburg als Ersatzwächter dienen.


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